Jan Willem Jongert: Bott-CEO über Wachstum durch klare Strategie und Machergeist

Shownotes

Jan Willem Jongert, Neuschwabe mit niederländischen Wurzeln, war CEO bei Schwarzmüller und CSO bei Wacker Neuson. Heute treibt er als Geschäftsführer und Sprecher der Bott Gruppe deren Wachstum voran.

In dieser Episode erzählt er, wie er den Umsatz der Bott Gruppe von 120 auf über 260 Millionen Euro gesteigert hat, indem er eine klare Strategie mit vier Wachstumstreibern, radikaler Standardisierung und konsequenter Diversifikation verbindet. Es geht unter anderem um Internationalisierung, Digitalisierung und erste KI-Anwendungen, Führungsprinzipien zwischen Begeisterung und Klartext sowie um den Industriestandort Deutschland im Gegenwind.

Wer Wachstum nicht dem Zufall überlassen will, erhält hier konkrete Impulse. Dr. Christian Frank spricht mit Jan Willem Jongert über skalierbare Strategien, mutige Internationalisierung, digitale Hebel und eine Führung, die Lust auf Leistung macht.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Mission

00:00:03: machen, der Atreus-Podcast.

00:00:08: Ich bin Christian Frank und Initiator des Podcasts Mission Machen.

00:00:13: Im Podcast Mission Mache sprechen wir da über wie Vordenkerinnen und Vordenke in Wirtschaft und Gesellschaft Zukunft machen.

00:00:24: Ja prima!

00:00:25: ich freue mich ganz herzlich und besonders heute an Jan Wilhelm Youngert in meinem Podcast sprechen zu dürfen.

00:00:33: Herr Youngert, herzlichen Dank dafür dass Sie Zeit für mich gefunden haben!

00:00:36: Herr Youngerth ist ein großartiger Manager.

00:00:40: Ich glaube das würde uns im Laufe des heutigen Podcasts auch sagen.

00:00:44: Das Geschäftsführer und der Sprecher der Geschäftsführung der BOT-Gruppe, das schon seit Jahr zwanzig achtzehn davor war.

00:00:51: er in verschiedenen Rollen unter anderem bei Schwarz Müller, wo er CEO war.

00:00:57: Er war bei Wacker Neusen und bei Junghardig, also sie haben oder Herr Junger hat viel mit Baumaschinen, mit Nutzverzeugen, mit Maschinen zu tun gehabt.

00:01:07: Also vor dem Hintergrund glaube ich ein Experte der gerade im Kontext Industrie Und das ist das was natürlich uns heute in Deutschland besonders bewegt auch viel zu sagen hat Insbesondere einer der in den letzten ja acht Jahren, sieben, acht Jahre ist es jetzt her seit Sie an Bord sind Herr Jungert.

00:01:27: Ich glaube ich einiges bei Bord bewegt hat.

00:01:30: also ganz herzlichen Dank für Ihre Zeit.

00:01:32: freue mich dass Sie bei mir im Podcast sind.

00:01:35: Ja danke für die Einladung und Danke für die lobende Worte so gut Zeugnis habe noch nie gehabt in meinem Leben.

00:01:43: aber man ist so erfolgreich wie auch die Entwicklung und die Zahlen zeigen.

00:01:51: Man kann es erfühlen, dass man erfolgreich ist aber wenn sich das nicht in irgendwelchen Zahlen bemerkbar macht dann ist es auch umsonst.

00:01:59: Diesbezüglich muss das eine auch mit das andere passen und dann kann man sagen das war vielleicht erfolgreich oder weniger erfolgreich.

00:02:06: also bleibt da noch ein bisschen wie beide Füße auf dem Boden und ich denke das ist genau unser Stil.

00:02:13: also einmal die Electro hören wissen Sie wo ich her komme.

00:02:16: Ich bin Neuschwabe mit hüllenischen Migrationshintergrund.

00:02:20: Und das bezüglichen Sie mich dann auch entsprechend einordnen, ja?

00:02:24: Aber freue ich mich, dass wir heute mal miteinander reden!

00:02:27: Ja

00:02:28: Jungen, auch sie natürlich in aller Bescheidenheit klar Erfolg ist was mit Zahlen zu messen ist.

00:02:35: richtig gibt natürlich vermutlich zwischen Zahlen und Erfolg noch viele andere Dinge die für Erfolg abhängig oder mitentscheidend sind.

00:02:44: aber Lassen Sie uns noch mal ganz kurz darauf gucken, weil das ist ja in der Tat bemerkenswert.

00:02:49: In einer Zeit wo viele tatsächlich mit Kurzarbeit zu tun haben, wo viele eher mit abnehmenden Umsätzen zu kämpfen haben, haben sie eigentlich eine Erfolgsgeschichte geschrieben?

00:03:01: Wie ist es dazu gekommen?

00:03:02: Sie sind ja tatsächlich über die letzten Jahre signifikant gewachsen Und wenn ich das jetzt zumindest mal so von außen auf... Also,

00:03:09: wir sind hier an Bord gekommen.

00:03:12: Hier ist der CEO und da lagen wir bei rund umsatzender Gruppe und mittlerweile haben wir letztes Jahr im Jahr im Jahre her zwanzig fünfundzwanzig mit zweihundert vierundsechzig Millionen Euro abgeschnitten.

00:03:26: Das heißt wir sind fast zweistellig jedes Jahr gewachsen.

00:03:30: also wir haben quasi mehr als die Firma verdoppelt.

00:03:35: Zeitperiode.

00:03:36: Und das nicht nur umsonst, aber auch unter dem Strich ist da einiges was hängen geblieben.

00:03:42: also ich sage immer wir streben eine Marge an von einem Apple-Marge von zehn Prozent und dass einige Jahre gelingt uns das besser als das andere Jahr lasse ich es so formulieren weiter mache keine Bekanntmachung.

00:03:56: Das ist bei die typische Familienunternehmen noch so die möchten da ganz bescheiden bleiben.

00:04:03: Ich meine, wenn es kein Zehn Prozent bringt, was soll das dann?

00:04:06: Das muss ja irgendwie Sinn machen.

00:04:08: Damit letztendlich auch die Gesellschaften bereit sind, auch wieder neu in die Firma zu investieren, damit's weitergeht.

00:04:15: Also zu der Frage zu kommen, ich denke, was ganz wichtig ist aber das ist für mich wichtig.

00:04:22: Ja, sonst war ja noch nie zurück anfangen muss.

00:04:26: also für mich ist immer wichtig die ersten drei Monate mal zu nutzen meiner Rundung Gesichtssichtung zu machen, viele Leute zu sprechen.

00:04:35: Oder spürt man schon was funktioniert und was funktioniert eher weniger?

00:04:40: Mit welchen Leuten kann man arbeiten?

00:04:41: Und mit welche Leute muss man noch ein bisschen antreiben?

00:04:45: So und ich habe dann relativ schnell nach drei Monaten gesagt Lassungsstrategie schreiben, zwanzig-fünfundzwanzig und das nicht irgendwie mit Entzürkungen für die Bewertung aber für teure Berater mit.

00:04:58: dazu sind das ganze alleine.

00:05:01: Ich glaube, die Einzige Berater, die wir gebracht haben war um die einzelnen Mitarbeiter mal ein bisschen aus der Konfonzone zu locken oder zu moderieren.

00:05:10: Das waren seine einzige externe Berater die wir dazugehabt haben.

00:05:14: Wir haben dann gemeinsam mit den dreißig Experten aus der Gruppe damals noch mit einem guten eintausend Mitarbeiter insgesamt in der Grupe.

00:05:23: Mit dreizig Experten haben wir dann die Strategie geschrieben und entwickelt in ungefähr eine halbe Jahrzeit und es dann auch überlegt mit einem Businessplan, und dann entsprechend die Gesellschaft da immer mitgenommen.

00:05:35: Und nach ein Jahr Zeit haben wir das Geschäft vorgelegt und die haben uns dann entsprechend dankend gesagt ja so machen wir's!

00:05:42: Dann habe ich eigentlich schon losgelegt aber das ist verdammt wichtig.

00:05:46: und dass nicht über zwei Hundertseite.

00:05:48: so ein Papier also grundsätzlich maximal dreizig viertig Seite wo sie relativ klar und plakativ deutlich machen sag mal wo steckt er denn?

00:05:56: Wo hängt der Kreuz?

00:05:58: und was ist der Weg dahin.

00:06:00: Und ich denke, das Kreuz wird manchmal ein Jahr früher geholt oder ein Jahr später erreicht aber es ist der weg.

00:06:08: Aber welche wichtig ist, dass man die beschreibt und entsprechend konsequent eingeht.

00:06:12: und wenn Sie das relativ plakativ und einfach auf dem Blattpapier erklären können und die Leute das in Viersätze erklären können, was sie machen und auch den Föhrten da noch von begeistern können Dann haben sie sich geschärft alle Nasen in die richtige Richtung zu kriegen.

00:06:29: Und dann gibt es natürlich auf den Weg, ob Sie jetzt einen Gipfel bewandeln oder irgendwie eine Segel-Tour machen... Da gibt's unterwegs mal irgendwo Unwetter und damit müssen Sie rechnen.

00:06:42: Und Sie müssen das Ziel weiter im Augen halten aber Sie müssen abends nach links ausweichen oder nach rechts.

00:06:48: Das ist halt so ja!

00:06:50: Wir sind dann auf dem Weg.

00:06:52: Man hat ein paar gute Jahre, aber wir hatten auch ein paar weniger gute Jahre.

00:06:56: Wir hatten

00:06:56: z.B.,

00:06:57: man kann das Wort eigentlich gar nicht mehr hören, Covid kam dazwischen.

00:07:02: Wir saßen auf einem tollen Auftragsbuch in unserer Industrie, aber was hilft den Auftragspunkt wenn die Fahrzeuge nicht da sind aus dem Automobilherstellerwerk?

00:07:12: Und dann hat man einen tolles Auftragspruch auch nicht und muss man sehen wie man andere Umsätze generiert.

00:07:19: Das hat uns dann ein Jahr so'n bisschen Schwer getan, aber wir kamen super gut aus dieser Krise heraus.

00:07:27: und wie gesagt wichtig ist die Strategie klare Kommunikation.

00:07:32: Also ich sage auch immer Sie können eine ganz gute Strategie haben.

00:07:36: wenn sie schlecht kommunizieren dann ist es auch nichts wert.

00:07:40: und es gibt in der Welt in den Geschichten ganz mächige Strategien die verdammt gut kommuniziert sind oder die meistens dann auch irgendwie zu Erfolg werden.

00:07:48: ja und dazwischen liegt das irgendwie.

00:07:51: also Es ist nicht so, dass ich die Weisheit mit der Lüffel gegessen habe.

00:07:56: Also das ist jetzt absolut nicht aber... Ich glaube es ist wichtig, dass man realistischer Ziel setzt und da raus am Weg entwickelt, die alle verstehen und mitgehen und darüber auch transparent berichten.

00:08:12: Also sie müssen abberichten wenn's gut geht, aber auch wenn es weniger gut geht.

00:08:15: Und das müssen sich völlig emotionstlos machen ja?

00:08:20: Ich denke, das ist ein geheimen Tipp und die Art und Weise wie ich führe.

00:08:26: Ja oder bisschen Begeisterung ist wichtig.

00:08:30: Als CEO sind sie der oberste Verkäufer.

00:08:32: Deswegen müssen sich nicht nur ihr Kunden begeistern über den Weg und über die tolle Lösungen und Produkte, die wir haben aber genauso intern müssen Sie es auch machen, dass jeder es auch glaubt.

00:08:42: und wenn sie intern die Mannschaft für sich begeistert und den Weg begeisternt dann ist das mehr als die halbe Mitte Weil die Leute reden darüber daheim, sind voll selbstvertrauens, fahren sie zum Kunde.

00:08:55: Und der Kunde spürt das!

00:08:56: Der Kunde spielt das wenn Mitarbeiter Spaß bei der Arbeit haben, klare Lichtungen haben und auch überzeugend sind in das was sie tun ja und glauben haben.

00:09:08: Wenn ich den Abendsohn mal mit ihm mitfahren kann und auch das CEO irgendwie noch ein Geschäftshaft liessen kann dann ist es eine Doppelfreude, wenn es dann irgendwie funktioniert.

00:09:19: Aber ja, das ist die Art und Weise wie wir es geschafft haben.

00:09:26: Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass man eine klare Kernkompetenz herausentwickelt.

00:09:32: Bei uns ist es die Blechverarbeitung.

00:09:34: Das würde man eigentlich nicht glauben aber Blech Verarbeitung, ob es jetzt Stahl oder Aluminium ist, ist unsere Kernkompatenz.

00:09:41: Und als Bleche machen wir ganz intelligente Produkte.

00:09:45: Die intelligente Projekte gehen grundsätzlich in vier verschiedene Geschäftsbereiche.

00:09:50: Und das meine ich auch, es ist wichtig dass man mit gewissen Kernkompetenz verschiedene Bereiche entwickelt damit man nicht abhängig ist von einem bestimmten Kundensegment oder einen bestimmten Industriebereich und das macht ihr das Geschäftmodell dann nachhaltig.

00:10:09: und ja wenn das eine mal ein Jahr nicht läuft, dann läuft das andere vielleicht ein bisschen besser so.

00:10:15: in dieses Bezüglich haben wir uns diese Richtung auch stark entwickelt als wir die diversifiziert haben über verschiedene Standbeine, damit wir nicht anfällig sind für irgendwelche Themen.

00:10:25: Aber grundsätzlich muss ich sagen dass die Märkte haben das Glück, dass wir auf wachsende Märkte sitzen.

00:10:32: Ich nenne sie mir eine Goldgrug und Goldmine und wir müssen nur bereit sein uns zu begen um die Arme hochzukrempeln und die Goldzucker rauszuholen.

00:10:42: Das ist das einzige was wir tun müssen und das müssen wir effizienten und mit voll Begeisterung.

00:10:47: Ja, und das geht leider nicht von acht bis fünf.

00:10:50: Es muss auch ein bisschen extra meilen gehen.

00:10:52: Das sage ich ja zu jeder neue Mitarbeiter hier.

00:10:55: Karriere können sie hier nicht machen wenn sie nur von acht Bis Fünf sind.

00:10:59: Karrière können Sie nur machen, wenn sie die extra Meile gehen.

00:11:02: Und ich denke es ist auf einmal verdammt wichtig.

00:11:05: also man neigt dazu die momentane Generation sehr soft anzugehen.

00:11:12: Ich glaube die braucht auch einen harter klaren Ansprache.

00:11:16: Das wird von Ihnen verlangt und dann können Sie, haben Sie Perspektive bei uns.

00:11:20: Ja das mache ich Ihnen immer vorn eigentlich klar Und dann sage ich die immer wahrscheinlich werden sich jetzt vergessen und nach zwanzig Jahre wenn sie Karriere für uns gemacht haben sagen So unricht hat er nicht gehabt.

00:11:31: ja Aber ich glaube Ich denke dass ist das ist wichtig dass was sie tun auch CEO Dass sie das innerlich Sagen mit Mit Begeisterung machen und mit Film machen.

00:11:46: Wenn es mir kein Spaß mehr machen würde, dann würde ich hier nicht mehr sitzen.

00:11:50: Also natürlich in unserem jeder Fachgebiet und jede Aufgabe gibt es Spassmomente, hoffentlich ganz viele, oder gibt es seit ein paar, sag mal weniger lustige Aufgaben?

00:12:04: die können halt dazu aber das nimmt man einen Kauf damit man am Ende doch spasterbar aus hat.

00:12:11: Ich glaube daran.

00:12:13: merken Sie wie wir die Firma hier ausgerechnet haben und wie ist schon ein bisschen dicke?

00:12:20: Ja, Junge darf ich da vielleicht mal kurz einhaken.

00:12:22: Also das haben ja viele Stichworte gegeben.

00:12:25: also sie sprachen von diversifikationen.

00:12:27: Sie sprachen davon dass sie bei hundertzwanzig gestartet sind und heute bei über zweihundert zwanzigzechzig Millionen sind.

00:12:35: Sie sprach dann davon dass sich relativ zügig mit dem Strategiekonzept Gestartet sind was nachvollziehbar ist.

00:12:41: Was waren denn da die drei, vier relevanten Cornerstones die Sie ja auch heute vermutlich als Ergebnis in der Erreichung wiederfinden.

00:12:51: Ja interessant!

00:12:52: Gute Frage weil das haben wir jetzt eigentlich bei der zweite Auflage des Strategie-Richtes im Jahr zum Jahr zweiundzehn und dreizehnt.

00:12:59: Haben wir nochmal eine Rückblick gemacht?

00:13:00: Was haben wir richtig gemacht und was ist eigentlich weniger gut gelaufen?

00:13:04: Und wie haben wir herausgefunden und es ist interessant Das ist überall, wo wir eine große Maße von Standardisierung hatten in Produktlösungen und Prozessen.

00:13:14: Überall wo diese Produkteprozesse skalierbar waren, da waren wir erfolgreich.

00:13:20: Da konnten wir sehr innovativ sein also immer wieder neue Sachen entwickeln.

00:13:24: Und wenn wir das gleichzeitig dann verknüpfen mit einem starken Markerbott, also eine ganz klare Identifikation zu was es gehört.

00:13:32: Diese vier Treiber haben dafür gesorgt dass wir so erfolgreich sind.

00:13:36: Da haben wir noch einmal aufgelegt und gesagt, ja sind die vier Treiber, die uns so weit nach vorne gebracht haben.

00:13:42: Sind sie dann überall verankert in der Organisation?

00:13:45: Nein!

00:13:45: Ist es halt nicht.

00:13:46: Sicher wenn Sie eine wachsende Organisation sehen auch hier oder da mal einen Zug aufgemacht haben und ungefähr mal... Dann stellen Sie fest dass nicht überall diese vier Treibbe voll verankerd sind.

00:13:57: Das gehen wir jetzt die nächsten fünf Jahre oder ja fünf Jahre bis zum Jahr zwanzig dreizig an damit wir die halben Milliarden erreichen.

00:14:05: also Damit gleich mal die Latte, das Kreuz nochmal ein bisschen weitergestellt und höher gestellt.

00:14:13: Ich bin mit hundertzwanzig gekommen hier und möchte irgendwie eine Rente geben, weil sie über die Bude halb und mehr hat.

00:14:20: Das ist ein guter Ansporn!

00:14:22: Von der Produkt- oder ja von der Systemlösung oder vom Produkt, vom Angebot haben Sie sich da auch erweitert?

00:14:30: Also ich hatte... Da glauben Sie mir vielleicht bin ich da unten Unbedaft, ich hatte es ja immer verbunden mit Fahrzeugeinrichtung.

00:14:39: Und als ich mich jetzt tatsächlich im Vorfeld unseres Gesprächs auch mit ihrer Firma stärker beschäftigt hatte, habe ich gesehen das geht auch viel stärker um Betriebs oder nicht viel stärk, aber es geht auch um Betriebseinrichtungen was also weniger mobil ist, ne?

00:14:54: Als ein Fahrzeug für der Handwerker oder für irgendwelche Mitarbeiter auf der Straße.

00:15:04: Was hat sich da im Serviceangebot getan?

00:15:08: Haben Sie das organisch, haben Sie es anorganisch gemacht?

00:15:11: Gut.

00:15:11: Jetzt haben sie gesagt die Basis war Black Bean.

00:15:15: Wie gesagt, die Kernkompetenz lag bei Metal Sheet Verarbeitung und daraus haben wir Betriebsleinrichtungen gebaut.

00:15:22: Das war eigentlich der Ursprung für die Werkstätten.

00:15:25: Für die professionelle Werkstätte.

00:15:27: mittlerweile findet man unsere Werkstatt-Einrichtung bei die Top Automobile überall Kunde reinkommen von Porsche, Ferrari, AG, Mercedes, AMG, Audi.

00:15:38: Da finden sie unsere Werkstatt-Einrichtungen und das war der Ursprung.

00:15:42: Irgendwann haben meine Kunden weit vor meiner Zeit, ich denke mal ungefähr viertig Jahre zurück, ist er durchs Telekom zu uns gekommen und sagt wir haben von euch nette Werkstätten, die sind super funktional aber jetzt brauchen wir eine Werkstatte auf vier Räder.

00:15:57: Und gibt es das bei BOTS?

00:15:58: Und dann hat jemand blau-äugig gesagt, natürlich können wir das.

00:16:02: So ohne zu wissen was es wirklich bedeutet hat.

00:16:05: Das stand übertrieben gesagt im Wochenende nach tausend VW Transporter bei uns auf den Hof und keine in der Firma hat gewusst, was ihr ja mit anstehlen sollt.

00:16:14: Und dadurch ist Fahrzeuganrichtungen gestanden und Fahrzeugeanrichtung ist mittlerweile mit siebzig Prozent so unser Umsatz unsere größte Standbein.

00:16:22: Da sind wir auch tatsächlich auch offiziell gelistet Weltmarktführer.

00:16:26: Wir haben letzte Jahr mehr als einundneinzigtausend Fahrzeuge aus- und eingebaut.

00:16:33: Und das ist die absolute Nummer eins weltweit von Südspanien bis Nordnorenwegen, also umso umsetzter Kommen als Europa.

00:16:43: Das ist quasi der Standbein, welche nach Betriebsanrichtungen entstanden sind.

00:16:49: Aber Betriebesanrichtung haben wir dann nicht vergessen, obwohl das Wachstum deutlich bei den Fahrzeugern in Richtung lag haben wir uns weiter auch in Betriebsanrichtung entwickelt.

00:16:59: Ja, und wenn Sie Ihren Werkbanken anders schalten, so ein bisschen neben anderen Stellen, dann könnte da mal eine kleine Montagelinie aus entstehen.

00:17:07: Und die Idee hat mir das sehr weit entwickelt.

00:17:11: Deswegen gibt es mittlerweile vier Bereiche in unserer Standbein-Strategie.

00:17:18: Das ist dann Vehicle Conversion, unsere Fahrzeuganrichtungen Das ist ein Workspace & Storage, das ist eine klassische Betriebsanrichtung.

00:17:28: Mittlerweile haben wir durch den Übernahmen auch für ungefähr fünf Jahre zurück Assembly Workstations und Testingsolutions wo wir vor allem in die weiß wahre Industrie bei dieser Bosch Siemens Hausgeräte Miele und so weiter und sofort oder Siemens Held Engineers sind wir festgelistet wo wir unsere komplette Montage und Testanlagen, Designen planen und verkaufen.

00:17:55: Und dann haben wir noch die Electrical Laboratory Workstations, also klassische, den ursprünglichen Fernsehen Reparaturtisch, die wir vielleicht noch kennen als unser Jugend, das in jeder Dorf steckt um einen Rundfunk oder Fernseher Techniker, der hier so ein Tisch hat mit allen möglichen Kabel, wo er dann getestet hat.

00:18:15: Daraus ist dann diese Electrical Laboratory Workstation gestanden und da sind wir auch Marktführer in Europa mit unseren Primus II Arbeits- und Testtischen.

00:18:26: So, das sind die ganze Bandbreite quasi an Standbeinen, die wir haben und die haben eigentlich alle ein verbindende Faktor.

00:18:34: Das hat alles mit der Optimierung von Arbeitsplatzrahmen zu tun und deswegen kommt auch unser Claim zustande dass wir meistens Raum und Zeit, also wenn wir den Raum optimal einteilen können wir da für den Kunde entsprechend Zeit sparen.

00:18:53: Und deswegen ja auf Englisch oder modern Deutsch gesagt ist unsere Claim dann für die nächste Jahre Botmastering Space and Time.

00:19:01: das verbindet eigentlich alle Elemente, die wir in der Gruppe haben und diese Kaufhausgeschichte versuchen jetzt nochmal neu nach vorne zu bringen damit Damit der Bot Vertriebler, wenn er draußen ist und Kunden besucht, auch in der Lage ist es ein Bot Bootschafter zu sein um Türe aufzumachen für die anderen Experten in den Gruppen.

00:19:24: Und damit die Cross-Selling Effekte optimal entsehnbar.

00:19:28: Wir wissen alle, dass wenn sie einen Verkäufer oder Vertriebler zum Kunde schicken, kostet das mit Vorbereitung, Nachbereitung mindestens tausend Euro und dann müssen Sie die Tausende Euro wirklich optimale einsetzen.

00:19:40: Und soll er auch mal in der Lage sein, die Frage zu stellen.

00:19:43: Lieber Kunde!

00:19:44: Sie haben das von uns und sind sehr zufrieden.

00:19:47: Aber sie haben sicher noch ein paar andere interessante Bereiche für BOT.

00:19:50: Ich denke da liegt die Kunst... ...dass man seine Mannschaft so weit bringt dass sie sich auch trauen diese Frage zu stehen.

00:20:00: Ja dann habe ich schon viel erzählt wie die Strategie für Richtung Totschi-Dreizig geht.

00:20:05: Die sind wir gerade auch kommunikativ raus anbringen, das könnte ich wahrscheinlich auch über Social Media und alle mögliche Online-Kommunikation feststellen.

00:20:15: Da legen wir dort nicht nach.

00:20:18: Das führt dahin, dass wir mehr wahrgenommen haben als nur ein bestimmter Bereich.

00:20:24: Ich kenne Bordnur von der Wechsel- oder Fahrzeugerrichtung.

00:20:28: Nein, dass es mir sehr breit war genommen.

00:20:31: Wir hatten ein tolles Beispiel.

00:20:33: Wir haben eine Kaffeemaschine hergestellt Ganz bekannte in Deutschland.

00:20:38: Ohne das wir es gewusst haben, hatten die eigentlich von allen vier Bereichen von uns Produkt und Lösung im Haus.

00:20:44: Aber kein voneinander hat es gewusst.

00:20:49: Also solche interessante Weise... Und natürlich jede Abteilung hat seinen anderen Ansprechpartnern.

00:20:55: Nur der Einkäufer hatte sich irgendwie davon diese Firma im Blick gehabt.

00:20:59: Ja aber morgen rede ich mit euch mit denen und übermorgen mit denen.

00:21:04: also Und das hat uns eigentlich auf den Trigger gebracht, dass viele mit einem eigenen Steuerrad machen.

00:21:10: Also die können mit unseren Produkten und Lösungen ganz viele Teile der Wertschirffensketze bei unseren Kunden abdecken.

00:21:17: Wenn Sie ... Sie haben vorhin gesagt, sie sitzen ja gewissemassenen Vor- oder vielleicht sogar schon in einer Goldkrube und brauchen jetzt bloß noch zu schürfen oder das Geld rauszukanzen...

00:21:29: Wie sitzen drauf?

00:21:30: Ja, Sie sitzen drauf!

00:21:31: Okay

00:21:32: Aber tun muss man schon noch was.

00:21:36: Das kommt noch nicht, aber das klingt ja als eher so eine rosa-rote Welt.

00:21:44: wir brauchen ja bloß links und rechts gucken.

00:21:45: dann sehen wir von Verlagerungen, wir sprechen von Schließungen, Wir sprechen von Headcount Reduction.

00:21:52: sind sie da völlig befreit davon?

00:21:55: oder Lässt sie das, was da rechtsversiert und die Regierung ihnen vorgibt?

00:22:00: Das lässt sich kalt.

00:22:01: Und Sie machen einfach hier Ding!

00:22:04: Na dann haben wir es gut... Wir machen einfach nur Ding und ich bin eigentlich immer gut.

00:22:12: als ursprünglich Vertriebler bin ich immer optionistisch unterwegs und sage Es gibt hinter jeder Risiko liegt eine Chance.

00:22:19: ja So und und das soll man entsprechend auch so wahrnehmen.

00:22:24: Ja, wir spüren natürlich das, dass der Wind draußen ein bisschen kälter wird und hier oder da unsere Kunden mal länger zögen oder brauchen für eine Entscheidung.

00:22:34: Das spülen wir nicht dazu.

00:22:36: trotz wenn man agierisch und unzunehmbar ist gibt es immer wieder Bereiche und Industriebereiche die trotzdem oben.

00:22:43: wie die Rüstungsindustrie sind wir mittlerweile tief drin.

00:22:46: Wir haben das letzte andere Jahr vor uns aus einem wichtigen Segment erkannt.

00:22:52: Das sind wir auch sehr aktiv.

00:22:53: Da sind wir bei allen bekannten Zulieferer, aber auch Direkte mit der Bundeswehr in bestimmten Projekte.

00:23:03: und ja dann tun wir auch was von unserer Seite an.

00:23:06: die Sicherheit sowohl sie viel als militärische Sicherheit fühle ich mir auch voll sehr wohl dabei.

00:23:12: Und so muss man agil unternehmerisch bleiben nicht zu trotz Ja Wir haben das Glück dass all diese Produkte und Lösungen, die wir verkaufen und vertreiben.

00:23:24: Die haben mit Effektenz Hub zu tun.

00:23:27: Und wenn die Leute Kosten sparen müssen in die montage-assumlerische Produktionsprozesse dann brauchen sie halt auch was Geld in der Hand zu nehmen damit ihr auch Geld sparen könnt.

00:23:37: ja und ich denke das ist nach wie vor ein Markt welcher welche Potential hat.

00:23:43: und ich sage immer bei den Fahrzeug Einwichtung Wenn der Anlager Maschinenbauer nicht investiert und der Hausfrau keine neue Waschmaschine kauft, dann muss der Handwerker oder der Service Techniker ran.

00:23:54: Und das ist genau unser Kunde-Segment.

00:23:59: Die Handwerke versuchen sie mal ein Handwerk zu bekommen daheim.

00:24:02: Da müssen Sie schon einige Zeit Geduld haben dass er kommt.

00:24:08: ja weil die haben vieles zu tun und es ist genau unsere Kundensegment Ob es dann in den Gaberstablerbranche oder der Maschinenbaubranche ist, wenn keine neuen Anlagen investiert werden.

00:24:22: Da muss man als Servicetechniker dafür sorgen tragen, dass die Maschine am See bleibt und die fahren ja bekanntlich mit unseren Fahrzeugen durch die Gegend, mit die mobile Werkstätten.

00:24:32: So diesbezüglich ist das ein weiterer wachsender Markt von Südspanien bis Nordnorwegen und interessanterweise ganz interessanter Markt ist für uns Amerika wo wir seit einigen Jahren jetzt auch einen Fuß sind auf der Boden haben.

00:24:49: Ganz kleinere noch, aber der verdoppelt sich jedes Jahr und das Potential in Amerika ist riesig vor allem in diesem Bereich weil da liegt die Entwicklung noch zwanzig fünf Jahre hinterher.

00:25:01: also da können wir noch wirklich was erreichen und auch den Markt nach unserer Hand setzen prägen um es mal auf neue Höhen zu setzen sagen Da investieren wir auch massiv, dass wir diesen neuen Markt für uns gewinnen.

00:25:18: Das meine ich mit unternehmerisch und gestauterlich.

00:25:22: Wenn die Umsätze nicht von links kommen, muss ich irgendwie sagen, dass sie von rechts kommen.

00:25:28: Sie müssen dauerhaft schauen, sind wir noch defensifiziert genug?

00:25:36: Nicht nur vom Produkt aber auch regional aufgestellt damit wir nicht nur unsere Eier in einen Baskets gelegt haben, dass wir ein Klumpenrisiko auch haben.

00:25:48: Deswegen haben wir zum Beispiel relativ großen Umsatzanteil mittlerweile direkt mit den Nutritory-Herstellerinnen in die Welt, vorallem in Europa natürlich.

00:26:00: Aber ich habe gesagt, sobald diese Umsatzabhängigkeit in diesem Segment mehr als twenty fünf Prozent wird, dann werde ich kritisch.

00:26:09: Dann muss man auch aufpassen, weil sie kennen die Automobilier wahrscheinlich auch länger als ich.

00:26:16: Wenn da eine CEO einen Husten bekommt und hat andere Gedanken geblieben im Montagmorgen, dann liegen sie den Dienstag raus, das Lieferant ist halt so.

00:26:26: Und darüber muss man realistisch sein.

00:26:31: große Abhängigkeit haben, so wie viele im Moment haben.

00:26:34: Wer ist denn neben den UAMs, also die Nutzfahrzeug erstellen dann ein weiterer relevantes Kundensegment für die mobilen Systeme?

00:26:46: Ja, für die mobile, die Kundensinnsfahrzeuge oder was sagt man Fahrzeug

00:26:51: Einrichtung

00:26:52: ja, die unterwegs sind das sind natürlich sehr die große Telekom sag mal Profile Das sind alle Energieprovidern, die E-ONS, die Bayern netze BW, die uns so weit und sofort eigentlich aller Energieträger.

00:27:10: Da sind bei uns Kunden dann die klassische Kommunen also die Wasserwerke überall wo draußen was gemacht werden muss oder überwachtung.

00:27:20: Wir hatten jetzt heute den Besuch von der Innenminister Strobel, da wir auch die letzte Jahre im Vier in der Sicherheit gemacht haben Fahrzeuge für die Lands- und Bundespolizei geliefert haben.

00:27:34: Teilweise auch mobile Kommando-Zentralen, die zum Beispiel alle die Zuschauer während der Europameisterschaften überwacht haben.

00:27:42: Ja das sind Sachen wo wir auch unterwegs sind.

00:27:46: Man kann eigentlich mit unserem Produkt... Das ist ein Lego Bausteinsatz von Vierzigtausend Artikel ...woraus wir standardmäßig innerhalb von der Paimonoute... ...für jeder Kunde seine Eigenwahl-Läuschung bauen können.

00:28:03: Und das ist der Erfolg auch von unserem Modell.

00:28:06: und das superdigitalisiert, vom Vorne bis hinten.

00:28:10: Deswegen kurze Durchlaufzeit und wenig Kosten.

00:28:13: Gutes Strichwort Digitalisierung.

00:28:15: Als Sie achtzehn anfingen gehe ich mal davon aus Annahme,... ...dass das ja alles nicht stattgefunden hat also dass

00:28:23: es...

00:28:24: Ich möchte nicht sagen, dass es ein handwerklicher Betrieb war.

00:28:26: Das ist sicherlich nicht... Also mit hundertzwanzighundertreißig Millionen Euro ist man glaube ich schon einen vernünftigen Industriebetrieb.

00:28:32: aber wie war dann Ihr Zugang zur Digitalisierung?

00:28:37: oder wie war der Zugang der Organisation zum Thema Digitalisierung?

00:28:41: Ist das Teil der Strategie gewesen?

00:28:44: Ja, das ist sicher Bestandteil unserer Strategie.

00:28:47: also wir werden nie so erfolgreich sein und werden können wenn unsere Prozesse nicht komplett digitalisiert sind.

00:28:54: Und ich hatte das Glück, dass mein Vorgänger viel investiert hat in die Digitalisierung, dass wir hier in der Gruppe ein Vertriebsleiter haben, die gut verkaufen kann aber auch Daten basiert und sehr stark engagiert ist, hat sich immer um Daten, Daten, Datendaten und Qualität gekümmert und vor meiner Zeit schon eine enorme starke CRM gebaut wo die vielen Hunderttausende Kunde gepflegt sind und damit auch die Produkt- und Bausätze.

00:29:28: SRP hat mir eigentlich relativ früh eingeführt, vor meiner Zeit schon.

00:29:32: Deswegen gab es schon eine gewisse Basispakette von Digitalisierung, die uns schon die Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb gegeben hat aber nicht zu trotz.

00:29:45: Die letzte Jahr hat uns viel gebracht im Digitalisierung weiterzumachen.

00:29:50: Wir haben mittlerweile komplett umgestellt auf das Microsoft-Mitglied, so wie sind dabei jetzt neue Serien einzustellen.

00:30:01: Dynamics-Mittglieder machen wir gerade mit in der Projekt.

00:30:07: Wir sind gerade die Projektvorbereitung für SAP vor HANA.

00:30:13: Das sind große Brocken!

00:30:16: Aber die sind verdammt wichtig und wir haben es erkannt.

00:30:20: Das ohne das kann man die Laden zumachen, ja?

00:30:25: War das ein Akt der Transformation?

00:30:29: oder hatten Sie eine Organisation schon vorgefunden, die eigentlich komplett offen war und eigentlich von Ihnen gewissermaßen fast gezwungen hatte, dass Sie da mitmachen oder dass Sie das weiter treiben?

00:30:43: Beides!

00:30:44: Ich glaube, es gab schon sehr interne starke Antriebe die Prozesse zu digitalisieren und zu verbessern.

00:30:51: Zu verschlanken, zu beschleunigen.

00:30:54: aber da muss man irgendwie auch den ganzheitlichen Blick haben Und die meisten Leute neigen dazu nur ihr eigen Vorgarten und Hintergarten zu schauen.

00:31:05: und ich habe gesagt ja wenn wir was tun müssen von der ganze Gruppe das heißt auch unsere Englische wir haben ein großes Werk große Ansatzmitarbeiter auch in England.

00:31:15: Ich habe gesagt, es kann nur funktionieren wenn wir ganzheitlich das machen und gemeinschaftlich so und da haben wir noch einige Anlass jetzt aufzuräumen damit wir es vor HNA einführen.

00:31:30: aber wie gesagt das sind Prozess Themen also diese.

00:31:35: die Notwendigkeit der Digitalisierung war schon klar vorhanden.

00:31:41: was ich gemacht habe ist eigentlich nun mal auf eine breitere Basis gestellt und ich habe relativ schnell gesehen, dass das nicht ist kein IT-Thema.

00:31:52: Und da liegt der große Fehler, dass man denkt okay die IT Abteilung regelt es irgendwie.

00:31:59: deswegen haben wir eigentlich vor einigen Jahren zurück auch einen Digitalisierung und Geschäftsführer, Geschäftsleiter mit dabei, die nicht nur die IT führt aber auch in Richtung KI und Prozesse Unsere Business Prozesse, das Thema verantreibt und verfolgt.

00:32:18: Auch da die Vision setzt, ich denke es ist ganz wichtig, gute Digitalisierung entsteht nur mit guten klaren Prozessen.

00:32:29: Man denkt immer, man kauft irgendwie ein Software und dann läuft das.

00:32:33: Es geht vor allem um die Prozesses klar zu definieren und für jeden so zu gestalten auch.

00:32:41: Software relativ schnell, da was mit anfangen kann und dass man auch sofort die Ergebnisse sieht.

00:32:47: Aber Datendatendaten, also die Qualität ist nach wie vor das Wichtigste.

00:32:53: Also ich bin auch der Meinung, dass wir hier oder da noch zu wenig investieren in diesem Bereich.

00:32:59: Dass manches schneller gehen könnte heute auch schon wenn wir noch bessere Datenqualitäten hätten und durchgehende Datenqualität.

00:33:09: Da kann man nicht drauf sparen, um es zu sagen.

00:33:13: Das zielt ja vermutlich auch darauf ab, dass sie durch Zugkäufe möglicherweise auch eine heterogene Landschaft haben und dann natürlich durch ein vermutlich sehr konsequentes Post-Merchantikation auch die Daten stark integrieren das sicherlich auch keine ganz leichte Übung ist.

00:33:32: Genau was ich stoße auf andere Systeme, andere Datenqualität usw.

00:33:38: Also die Achtzig Prozent PMI gelingt eigentlich gut nach ein, zwei Jahren.

00:33:44: Aber die letzten zwanzig Prozent sind C und da muss man teilweise auch ja mal Augen zu machen und sagen so wie müssen wir jetzt durch?

00:33:54: Auch wenn es kostet was kostet um die letzte zwanzige Prozent zu holen.

00:33:58: Ja also muss man auch das richtige Timing dafür finden.

00:34:02: Man kann auch die letzte Zwanzi Prozent vielleicht auch mal zwei Jahre später machen werden besser passen.

00:34:07: So, wenn wir jetzt SAP R-Drei umstellen nach Vorhanger.

00:34:12: Da macht es Sinn da bei die Umstellung gleich ein paar Sachen mitzumachen.

00:34:16: Das sind dann solche Timingsthemen ja.

00:34:18: Wo ich sage, warum tun wir uns das heute an?

00:34:21: Obwohl wir in zwei Jahren sowieso wieder umstellen.

00:34:26: Das muss man im Blick haben.

00:34:28: Wenn wir über das Thema Digitalisierung sprechen und sehr einen guten Fokus darauf legen, macht AI bei Ihnen dann auch oder ist AI dann auch relevant?

00:34:39: ist das Teil des Prozesses, es ist eher auf der Kundenseite.

00:34:44: Würden Sie da Use-Cases sehen?

00:34:47: Beides!

00:34:48: Wir sehen dort viel Möglichkeit mit AI bestimmte Prozesse Verwaltungsprozesse zu beschleunigen.

00:34:57: Sicher die Prozessen, die eigentlich repetieren sind, wo man doch einen gewissen Ethelgenz braucht um... Das eine Prozess von das andere zu unterscheiden, also was der AI kann wenn man richtig füttert.

00:35:10: Und da sind wir bis jetzt dabei für uns selber ein Inventur zu machen.

00:35:18: in welcher Geschäftsprozesse macht es Sinn dass wir anfangen damit?

00:35:23: Ja jede Firma erkennt das sicher.

00:35:25: Es gibt Abteilungen die mit Chess GPGs immer angefangen haben und das haben wir mal versucht zu unterbinden.

00:35:31: Das führt zu den Wilddrucks und das führt dazu, dass unsere Unternehmungsdaten plötzlich bei ZPG offenlegen.

00:35:39: Das möchten wir auch nicht kennen.

00:35:41: Deswegen sind wir mit unserer Digitalisierungsabteilung... Wir haben jetzt ein AI-Speechliste und Gold, welcher wirklich seine Spure in Ordnung verdient hat.

00:35:52: Und da macht die Infotur dieses Jahr, wo wir starten.

00:35:56: Aber wir sehen ... Das ist hier zwei Hände voll von Geschäftsprozessen, wo wir gleich mal mit einigen anfangen können.

00:36:03: Dass wirklich was bewegen kann und dann macht es... Da können die Mitarbeiter, die momentan diese Sachen machen, die mehr kreativere Sachen machen.

00:36:14: Und wo wirklich da hier noch die Kreativität der ununternehmlichen Geist auch noch einmal gefordert wird, das können sie dann machen.

00:36:22: Es wird immer verknüpft wie du das kommst an Arbeitsplätzen.

00:36:25: Ich glaube nichts davon.

00:36:26: Also bei uns wird es eher sein, dass wir jetzt unsere Leisten noch schneller zu wachsen.

00:36:31: und ja deswegen sieht man da sehr offen und lasst mich auch uns momentan relativ gut beraten, das betrug ich wo es dahin geht.

00:36:43: Aber auch dort wieder Daten, Daten, Data.

00:36:47: Eine AI funktioniert nicht wenn sie schrotzen schlechte Daten haben.

00:36:54: Jetzt hatten Sie ja vorhin angesprochen, dass sie gerne in den Jahr zwanzig dreißig die halbe Milliarde knacken möchten.

00:37:00: Das ist quasi dann Ihre Heritage, das Sie hinterlassen?

00:37:05: Genau!

00:37:07: Wo liegt da der Schwerpunkt?

00:37:11: Liegt er in der Internationalisierung also in der Betonung vielleicht des amerikanischen Raums im Vergleich zu Europa?

00:37:19: Da haben wir doch weitere Penetrationen des europäischen Marktes, das liegt ja im Service-Offering.

00:37:26: Gemäß die klassische Anzophthematik also Produktentwicklung, Marktentwickelung, Marktpenetration und auch Diversifikierung, also die vier Treiber aus der Anzoph nutzen wir auch.

00:37:41: aber wie ich vorhin gesagt habe Wir sitzen auf dem Goldgrubber, wir müssen die nur irgendwie ausputten.

00:37:48: Wir wissen welche Kunde es sind, wir wissen welche Industrie es sind.

00:37:52: Deswegen ist es wirklich anhand die vier Treiber, die ich vorher genannt habe, Standardisierung und Skaliberkeit und Innovationen.

00:38:03: Und die eine starke Marke das sind die wichtigsten Treiber damit wie über die volle Breite in der Gruppe diesen Benefits für uns entsprechend heben können und das natürlich dann begleitet Das Wunsch zu footprint auch noch weiter ergänzen ist es nicht nur in Europa.

00:38:19: Wir haben in Europa sicher auch noch bestimmte weiße Flecken, deswegen bin ich auch gerade zurück von einer langen Tour wo wir fünf eigene neue Niederlassungen aufgemacht haben.

00:38:31: Wir hatten seit einigen Monaten jetzt eigene Niederlastung aufgemachten in Berlin und Leon im Frankreich in Exeter in Südengland und in Copenhagen und dann bin ich eine vergessen glaube ich Ja Milan in Italien Das sind auch weiterhin Aktivitäten, das für unsere Fubrenz weiter verbreiten.

00:38:53: Und Amerika ist sicher an Zukunftmarkt, wo ich große Hoffnungen darauf stecken, dass es in diese Richtung gut nach vorne geht und nicht nur für unser Fahrzeug-Einrichtungsbereich aber sicher auch für ein paar andere Elemente.

00:39:07: Da sprechen wir gerade mit ein paar großen Kunden, die gerne von uns auch die Betriebsleitrichtung entsprechen nehmen.

00:39:14: Diese Betriebsstätten für diese Sprache, das sind dann vertriebliche Außenstellen?

00:39:19: Ja.

00:39:20: Das sind Vertrieblich- und Einbaushände.

00:39:23: also wir haben ungefähr mit unsere Partnerstruktur mehr dazu in Westeuropa mehr als dreihundert Standorten wo Fahrzüge nicht nur entsprechend verkauft werden oder die Fahrzeuge an sich zu verkaufen geplant wird aber auch eingebaut wird.

00:39:42: Fünfundachtig Prozent von diesen Standorten gehören ja unsere exklusive Partners in die Länder und ungefähr fünfzehn Prozent dieser Standorte gehören uns selber.

00:39:54: Und deswegen auch diese Hybridstruktur, damit sind wir auch relativ agil.

00:40:00: Ja wenn ein interessanter Partner in Nordwestspanien zu uns kommt, ich habe so viel Kultus über Bot gehört kann ich euch nicht vertreten?

00:40:10: Wir haben dann ist es relativ schnell angedockt, dafür haben Schlanke Prozesse.

00:40:15: Und ja, und das passiert auch mal dass ein Land sagt oder einen Partner sagt ich bin alles bedingt möchte aufhören.

00:40:23: So und wir haben jetzt vor kurzem Thema dann haben die Firma diese Partner auch übernommen und gesagt ist ein toller Location, toller Kundenkreis.

00:40:33: da kann aber ein gutes Balance kommen und dieses Bezug haben wir dann selber gekauft.

00:40:37: also diese Mischung ist auch wichtig, dass man die Agilität hat.

00:40:44: Lieber Herr Jungert, erlauben Sie mir vielleicht noch eine letzte Frage?

00:40:47: Vielleicht ein bisschen mehr noch nicht auf Bot bezogen sondern vielleicht ein bisschen generischer.

00:40:53: Auf den Blick nach vorne muss ich wissen ja das Motto dieses Podcasts ist ja Mission machen also ins Machen kommen.

00:41:00: wo würden sie sich wünschen oder wo würden Sie Empfehlung ausdrücken Impulse zu setzen um tatsächlich hier die Industrie Deutschland in Standort anzuschieben nach vorne zu kommen?

00:41:14: Ich möchte jetzt nicht an die Depressionen, aber aus der Stagnation vielleicht das ist ein bisschen wertfreier zu formulieren oder daraus zu kommen.

00:41:21: Ja ich denke und dass machen... ich denke da gibt es viele gute Beispiele.

00:41:27: Ich glaube wir machen uns meistens ein bisschen schlechter als wir sind.

00:41:31: Das ist das erste Und was sie in den Presser lesen müssen ihr nicht alles glauben.

00:41:37: Es sind viele gute Unternehmungen und ich bin ja auch regelmäßig unterwegs So, und zum Beispiel hier auf den Weltmarktführertagung jetzt vor kurzem.

00:41:47: Da sitzt man nur mit dem Weltmarkt-Führer zusammen.

00:41:50: Das sind teilweise Head and Champions die nicht so richtig bekannt sind, die man nicht täglich in der Zeitung sieht aber die trotzdem ihr Geschäft machen und sich weiter stark entwickeln.

00:42:00: Ich glaube das darf man nicht unterschätzen die Stärke, die v.a.

00:42:04: Deutschland hat, aber auch Europa sicher, aber Deutschland v. a. Also wir sollten uns nicht schlechter reden als wir sind.

00:42:12: Andererseits stelle ich fest, dass viele Unternehmungen und sicher die Unternehmen, die ein bisschen größer geworden sind, komplett lahmgeschlagen von bürokratischen Systemen sind.

00:42:25: Die große Firmen beklagen auch die Bürokratie Richtung Politik und den Unterstaat aber sie müssen auch selber mal ihren eigenen Kontor schauen.

00:42:34: ja also und ich glaube das liegt daran dass die Gesellschaften oder die Aufsichtsräte, oder die das Bestimmen teilweise auch die falsche Leute einstellen.

00:42:48: Man sieht manche Leute Besetzungen, dass man sich dreimal fragt wie kommt so jemand auf eine solche Position?

00:42:56: Die die Basis gar nicht kennt?

00:42:57: und ich glaube da liegt das Geheimnis bei aller erfolgreichen Unternehmungen.

00:43:02: Und diese wird der Gefühl von Leuten die die Basisen kennen, die selber auch mal an der Front gestanden haben und selber mal mitgebuddelt haben.

00:43:12: Und ich glaube, da liegt das Geheimnis – und das sind dann auch die Machen!

00:43:17: Die wissen, wenn sie irgendetwas anfangen über aus eigener Erfahrung was dabei rauskommt oder was das Risiko ist oder was die Chance ist.

00:43:26: Dann wird nicht gezogelt worden, wird gemacht.

00:43:29: Ich bin auch immer der Meinung, Machen steckt auch in dem Thema Fehler machen dürfen.

00:43:37: Von die zehn Entscheidungen, die ich treffe ist mindestens eine falsche Entscheidung.

00:43:42: Muss man ganz ehrlich sagen aber sonst komme ich nicht zu viele gute Entscheidungen.

00:43:47: Natürlich versuchen wir die Fehlerquote zu reduzieren und vermeiden Aber manchmal geht man irgendwie ins Düns oder irgendwie in den Ecke rein wo man eigentlich nicht genau weiß was dabei rauskommt.

00:43:59: aber trotzdem es wagt ja.

00:44:02: Und dann liegt die Kraft darin dass man wenn man auf so einen So ein Roundabout, so ein Kreisverkehr sitzt und einen Abschlag nehmt den Kreis Verkehr.

00:44:14: Und stellt dann nach hundert Meter fest, dass es eine Sackasse ist?

00:44:20: Da muss man als Manager absolut groß sein!

00:44:22: Und die Belegschaft zu sagen... Mein liebe Freunde, das war jetzt der falsche Abschlag.

00:44:27: Das waren meine Entscheidungen.

00:44:29: Wir drehen jetzt um und nehmen die nächste.

00:44:33: Ich glaube ... Das sind nur die Menschen in der Lage zu tun, die selber ihr Hausaufgaben kennen.

00:44:39: Die selber auch mal an der Front gestanden haben und wissen wie gut oder wie schwierig es sein kann draußen oder drinnen im operative Bereich.

00:44:49: Und ich glaube da liegt es dran und das ist mein Appell ab zu jede Gesellschaft oder jeder Aufstiegsrat.

00:44:55: Stellen Sie den richtigen Leute ein mit dem richtigen DNA- und Machertyp.

00:45:01: Also Leute, die draußen Den Hirnhaut auf den Stirn bekommen haben, das sind die Leute, die sie nach vorne bringen.

00:45:12: Und nicht die super Geschickte, die nur Selfies von sich machen und irgendwie mit weißen Turnschuhe davor sie auftreten.

00:45:21: Also ein sexy Business kann man auch noch mit Anzug und Gefahr zu machen.

00:45:27: Aber schon viele Seriotippen jetzt in einer Abwasche!

00:45:35: Da war schon vieles richtig.

00:45:38: Herzlichen Dank für diese Zusammenfassung und die Ausrichtung.

00:45:45: Ich glaube, es ist vieles gesagt und damit würde ich auch belassen.

00:45:48: Herzliche Dank für Ihre Zeit, Herr Jungert!

00:45:51: Vielen Dank für die gute Frage und für die Zeit auch!

00:45:54: Eine gute Tour de Raison!

00:45:55: Ich wünsche weiter viel Erfolg und wir sollten uns dann spätestens bis zum Jahr zwanzig dreißig sein.

00:45:59: Vielleicht machen wir das im Jahr neunundzwanzig.

00:46:01: gemeinsam über die Ziele hinzugehen?

00:46:03: Also auf das nächste Gespräch führen.

00:46:05: Wiedersehen!

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